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Studienprojekt


Tagung


Wettbewerbe und Abschlussarbeiten


Fashion Weekend

Kooperation

Multimediales Mode-Event
im Kunstmuseum Wolfsburg

Wolfsburg, 24.10.2008 bis 26.10.2008
Wintersemester 2008/2009

Das Kunstmuseum Wolfsburg hat die HfK anlässlich der Ausstellung „Edward Steichen: In High Fashion“ eingeladen, ein Fashion Weekend mit Arbeiten von Studierenden zu veranstalten. Steichen (1879–1973) galt als der berühmteste Porträtfotograf der Welt. Seine Arbeiten für die Zeitschriften Vogue und Vanity Fair sind Höhepunkte der Fotografie des 20. Jahrhunderts .
Die Ausstellung sollte Meisterwerke historischer Modefotografie mit lebendiger Gegenwart vereinen und frische Kreationen junger Modedesignerinnen auf einer international renom-mierten Plattform ins Rampenlicht stellen. So konnte die HfK individuelle Arbeiten und zugleich die gesamte Bandbreite des kreativen Schaffens an der Hochschule präsentieren – Design, Kunst, Musik und digitale Medien.
Die Veranstaltung war Teil einer Ausstellungsserie mit den Modeschöpfern Hussein Chalayan, Vivienne Westwood und Wolfgang Joop, sowie zu Young British Fashion Design.
Das Fashion Weekend fand in der großen Ausstellungshalle statt. Dies ermöglichte dem Team der HfK unter dem Motto „Hommage an Edward Steichen“ zwei Schwerpunkte: die Gala-Modenschau von Absolventen und Studierenden der HfK Bremen aus allen Semestern, sowie die Wunderkammer.
Das Museum betrachtet die Hochschule für Künste Bremen in Norddeutschland als avancier-ten Ort für junge Talente, die sich für die aufregende Liaison von Kunst, Design und Mode entschieden haben. Und weiter: „Man kann inzwischen von einer regelrechten Bremer Modeschule sprechen, die sich durch eine lässige Verbindung von Haute Couture und Freizeitkleidung auszeichnet.“
Um das ehrgeizige Programm zu realisieren, reisten 70 von insgesamt 100 Studierenden aus Bremen nach Wolfsburg, mit ihnen die betreuenden Professorinnen und Professoren Dorothea Mink, Kai Lehmann und Ursula Zillig, sowie die beiden Schneidereileiterinnen Nicola Essig und Brigitte Stadler. Roland Kerstein und Crew installierten ihre Videomoods.
Viele kleine Gruppen waren an der Arbeit, als die 28 Models mit ihren Betreuerinnen, dem Hamburger Showproducer Dennis Blys und dem Make-up- und Hairstylisten-Team anreisten. Auch unser DJ Christian Rogge und der Akkordeonspieler Florian Oberlechner bereiteten sich frühzeitig auf den großen Auftritt vor.
Unter der Leitung von Prof. Kai Lehmann wurden Kollektionen von acht Absolventen und 19 Studierenden aus den Seminaren der drei Modekollegen gezeigt. Die Diplomandin Jennifer Thiel hat das Team unterstützt. Sie zeichnete für das Laufstegkonzept verantwortlich, Organisation und Koordination lagen in ihren Händen. Zudem waren unsere erfolgreichsten Jungdesigner angereist, um ihre Diplomkollektionen zu zeigen. Unter ihnen waren Peter Wi-esmann, der inzwischen bei Louis Vuitton in Paris arbeitet, Arnold Gevers von Bernhard Willhelm, ebenfalls Paris, und Frauke Buschmeyer von Strenesse.
Zum Dinner standen außerdem auf dem Programm die Mode-Performance „Souvenirs aus Istanbul“, neues Schuhdesign in einer akrobatischen Vorstellung von Julia von Leliwa, Videomoods und Dancing mit Live-Musik der sechsköpfigen HfK-Jazzband. Ein Höhepunkt zu später Stunde war die Modeversteigerung mit dem Wolfsburger Oberbürgermeister Rolf Schnellecke zugunsten der Tabaluga Kinderstiftung.
Unter der Leitung der Professorinnen Ursula Zillig und Dorothea Mink umfasste die Wunderkammer fünf Konzepte: „Helga f. Kramer – der neue Conceptstore der HfK Bremen“ wurde im räumlichen Zentrum der Wunderkammer errichtet. Das studentische Projekt schuf eine „temporäre Verkaufszone“ für Werke von Studierenden aller Studiengänge der HfK Bremen. Dabei wurden unter anderem handgearbeitete Mode, Schmuck und Keramik angeboten.
Die „Dämmstoffmafia“ präsentierte ihr Shop-Konzept der „organisierten Kreativität“, eine stetig wachsende Experimentierplattform von und für Studierende des Studiengangs Integri-ertes Design. Das Experiment ist inzwischen zu einer festen Arbeitsgemeinschaft gereift, die unter dem Motto „Dinge, die die Welt nicht braucht, aber jeder haben will!“ in Handarbeit produziert. Die Gruppe „agiert im Untergrund“, baut ihren Laden aus Pappkartons nur zu „au-serlesenen Veranstaltungen“ auf, macht Geschäfte und taucht wieder ab.
Die „Modefoto Galerie“ stellte Bilderserien in den unterschiedlichsten Stilrichtungen aus. Im Mittelpunkt stand die fotografische Darstellung der Mode. Fragen der Ästhetisierung von Körpern, Haltungen und Physiognomien haben die Studierenden bei der Entwicklung ihrer fotografischen Arbeiten besonders interessiert.
Im „Bilderkabinett“ wurden Arbeiten von Studierenden des ersten bis neunten Semesters in-szeniert. „Thumbnails“, „Micros“ und „Scribbles“ bis hin zu textilen Illustrationen zeigten Zeichnen als Medium zur analogen Ideenfindung und -darstellung von Kleidung, Accessoires und Mensch-Raum-Beziehungen.
„Tableaux à la Mode“ war das Fotostudio der Wunderkammer. Hier konnten sich Gäste por-trätieren lassen und live beim Mode-Shooting dabei sein. Dies sollten einen direkten Bezug zu der Edward Steichen-Ausstellung schaffen. Der Leitgedanke der beteiligten Studierenden lautete: „Auf das Publikum zugehen, auf die unkalkulierbare Situation eingehen, Geschichten improvisieren.“


Die Wunderkammer

Ausstellung

Die Wunderkammer

Unter der Leitung der Professorinnen Ursula Zillig und Dorothea Mink umfasste die Wunderkammer fünf Konzepte: „Helga f. Kramer – der neue Conceptstore der HfK Bremen“ wurde im räumlichen Zentrum der Wunderkammer errichtet. Das studentische Projekt schuf eine „temporäre Verkaufszone“ für Werke von Studierenden aller Studiengänge der HfK Bremen. Dabei wurden unter anderem handgearbeitete Mode, Schmuck und Keramik angeboten.
Die „Dämmstoffmafia“ präsentierte ihr Shop-Konzept der „organisierten Kreativität“, eine stetig wachsende Experimentierplattform von und für Studierende des Studiengangs Integri-ertes Design. Das Experiment ist inzwischen zu einer festen Arbeitsgemeinschaft gereift, die unter dem Motto „Dinge, die die Welt nicht braucht, aber jeder haben will!“ in Handarbeit produziert. Die Gruppe „agiert im Untergrund“, baut ihren Laden aus Pappkartons nur zu „au-serlesenen Veranstaltungen“ auf, macht Geschäfte und taucht wieder ab.

Die „Modefoto Galerie“ stellte Bilderserien in den unterschiedlichsten Stilrichtungen aus. Im Mittelpunkt stand die fotografische Darstellung der Mode. Fragen der Ästhetisierung von Körpern, Haltungen und Physiognomien haben die Studierenden bei der Entwicklung ihrer fotografischen Arbeiten besonders interessiert.
Im „Bilderkabinett“ wurden Arbeiten von Studierenden des ersten bis neunten Semesters in-szeniert. „Thumbnails“, „Micros“ und „Scribbles“ bis hin zu textilen Illustrationen zeigten Zeichnen als Medium zur analogen Ideenfindung und -darstellung von Kleidung, Accessoires und Mensch-Raum-Beziehungen.
„Tableaux à la Mode“ war das Fotostudio der Wunderkammer. Hier konnten sich Gäste por-trätieren lassen und live beim Mode-Shooting dabei sein. Dies sollten einen direkten Bezug zu der Edward Steichen-Ausstellung schaffen. Der Leitgedanke der beteiligten Studierenden lautete: „Auf das Publikum zugehen, auf die unkalkulierbare Situation eingehen, Geschichten improvisieren.“